Es war knapp – es war sehr knapp. Am Ende hatten zwei Teams sechs von sieben Spielen gewonnen.
Also entschied die Punktedifferenz. Auch da war es knapp! Zwölf Punkte ließ der Turniersieger weniger
gegen sich zu, bei identischer Anzahl erzielter Punkte zum "Vizemeister". Ganze zwölf Punkte, nicht mal
zwei Punkte pro Spiel brachten die Entscheidung: Die Pokale sind zurück im Bezirk!
Begonnen hatte alles mit einem auf den Tag einstimmenden Jugendgottesdienst. Einfach unglaublich! Es
hatte alles gepasst: Das Umfeld an der Schied in Forchtenberg, die Verpflegung durch den
Förderverein und durch die Jungschar Künzelsau, das Wetter und letztendlich auch die Anzahl der
Mannschaften für das Turnier. Neben sechs Teams aus den Kirchenbezirken Künzelsau und Öhringen
konnten wir auch zwei Mannschaften (darunter die Titelverteidiger) aus Nordhausen begrüßen.
Es gab eine Änderung zu den Jahren davor. Die Spiele wurden "nur" noch in drei Kategorien gewertet:
Senioren, Junioren und Jungschar. So wird das auch aller Voraussicht nach weiter geführt. Glück
hatten die Teams "Verlierer" (den Namen hatten sie sich wirklich selbst gegeben) in der Kategorie
Jungschar und "Füchse" in der Kategorie Junioren: Beide starteten jeweils alleine in ihrer Kategorie
und standen so als Sieger fest. Hier schon jetzt der Aufruf an alle Jungschar-, Jugend- und
Konfisgruppen: Kommt nächstes Jahr doch auch und holt euch den Pokal. Zumindest versuchen könnt ihr
es ja.
Bei den Senioren entwickelte sich ein spannendes Turnier. Bei den Spielen "Jeder gegen Jeden"
wechselte sehr häufig die Tabellenführung. Die Titelverteidiger, welche nur mit vier statt fünf
Spielern angetreten waren, konnten mithalten, waren aber nicht unbesiegbar. Immer wieder kam es zu
engen Spielen. Mehrfach war es nur ein Punkt, der den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage
ausgemacht hatte. So kam es dann zu der ganz, ganz knappen Entscheidung: Sieger wurde das Team
"Sieger der Herzen".
Der Tag hat einfach nur Freude gemacht. Alle hatten ihren Spaß auch wenn ein Ergebnis mal gegen
einen sprach. Und so war das siegreiche Team nicht alleine der "Sieger der Herzen".
(Stefan Reuß, 02.07.2016)
Fotos: Frank Lutz, Stefan Reuß (1)